Donnerstag im Düsseltal – Düsseldorfer Rheinisch – KW 02

Guten Morgen liebe Freunde des Düsseldorf Rheinisch oder Düsseldorfer Platt. Für heute habe ich mir einen Satz zum Thema Heimatliebe ausgesucht.

Wahr oder nicht…?

Ich habe irgendwo gelesen das der Dichter Heinrich Heine, der 1797 in Düsseldorf geboren wurde, diese Worte über seine Heimatstadt gesagt haben soll 😉 (Quelle: http://www.mundart-duesseldorf.de/mundart/verzaell-duesseldorf.htm). Wohl nicht in Düsseldorf Rheinisch aber wie auch immer…für mich passt es!

Düsseldorfer Platt

De Stadt Düsseldorf es sehr schön, on wemmer en dr Fremde an se denkt on zofällich do jebore es, wöhd enem wonderlech zo Mot. Ech ben do jebore, on et es mech als möht ech jlich noh Huus jonn.

Auflösung ganz weit unten:

 

 

Donnersdaach em Zooveehdel

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„Die Stadt Düsseldorf ist sehr schön, und wenn man in der Fremde an sie denkt und zufällig dort geboren ist, wird es einem wunderlich zumute. Ich bin dort geboren, und es ist mir als möchte ich gleich nach Hause gehen.“

Es ist wohl wahr und geht noch weiter!

Quelle: http://www.heinrich-heine-denkmal.de/a-z.shtml:

„Die Stadt Düsseldorf ist sehr schön, und wenn man in der Ferne an sie denkt und zufällig dort geboren ist, wird einem wunderlich zu Muthe. Ich bin dort geboren,  und es ist mir, als müßte ich gleich nach Hause gehn. Und wenn ich sage, nach Hause gehn, so meine ich die Bolkerstraße und das Haus, worin ich geboren bin. Dieses Haus wird einst sehr merkwürdig seyn, und der alten Frau, die es besitzt, habe ich sagen lassen, daß sie bey Leibe das Haus nicht verkaufen solle. Für das ganze Haus bekäme sie jetzt doch kaum soviel, wie schon allein das Trinkgeld betragen wird, das einst die grünverschleyerten, vornehmen Engländerinnen dem Dienstmädchen geben, wenn es ihnen die Stube zeigt, worin ich das Licht der Welt erblickt, und den Hühnerwinkel, worin mich Vater gewöhnlich einsperrte, wenn ich Trauben genascht, und auch die braune Thüre, worauf Mutter mich die Buchstaben mit Kreide schreiben lehrte – ach Gott! Madame, wenn  ich ein berühmter Schriftsteller werde, so hat das meiner armen Mutter genug Mühe gekostet.“

http://heinrich-heine.plaudern.de/zitat-ueber-duesseldorf-1809_all.htm

 

Donnerstag im Düsseltal – Düsseldorfer Rheinisch – KW 02

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